Wünsdorf /Waldstadt


Bilder von Waldstadt
Waldstadtveranstaltungskalender 2011
Aktuelle Waldstadt

    Dieser schön Ort gehört zur der Gemeinde Zossen und wurde früher, als die Verbote Stadt bezeichnet.

Ein paar Geschichtliche Daten

  • 1910 Eröffnung der Infanterieschule. Damit wurde Wünsdorf militarischer Standort. Zusätzlich standen dem Militär das an Wünsdorf und Zossen angrenzende 6000 Hektar große Wald- und Seegebiete zur Verfügung
  • 1913 Einrichtung des Fernsprech - und Telegrafenamtes:
  • 1914 Einrichtung eines Internationalen Kreigesgefangenlagers mit 14000 Insassen und Bau einer Moschee für die moslemischen gefangen.
  • 1914 – 1916 Bau der Militärturnanstalt, später unbenannt in Lehrgang für Leibesübungen (ab 1919), Heeressportschule (ab 1934) und Haus der Offiziere. (ab 1955)
  • 1933 - 1934 In den Vorkriegsjahren entstand ein großes Fernmeldezentrum, das den organisatorischen und technischen Mittelpunkt eines ganz Deutschland umspannenden Fernmeldenetzes bildete.
  • 1935 -1936 Bau der Waldsiedlung für Angestellte und Arbeiter der Wehrmacht. Es entstehen Wohnungen für 200 Familien.
  • 1937 Bau eines Heeresverpflegungsamtes und einer Heeresbäckerei.
  • 1937 -1939 Bau der Bunkeranlagen Maybach I für das Hauptquartier des Oberkommando des Heeres und des Generalstabes.
  • 26.08.1939 Wenige Tage vor dem deutschen überfall auf Polen wurde das Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres in die Bunkeranlage Maybach I verlegt - der Nachrichtenbunker Zeppelin ging in Betrieb. Bis zum April 1945 kamen von hier, von der Nachrichtenzentrale Zeppelin, die Befehle zu den deutschen Truppen.
  • 1940 Eine zweite Bunkersiedlung Maybach II entstand nach Ausbruch des Krieges und war im Frühsommer 1940 bezugsfertig.
  • 15.03.1945 Dritter und schwerster Bombenabwurf auf Wünsdorf, bei dem 120 Menschen ums Leben kamen und zahlreiche Häuser zerstört bzw. beschädigt wurden. In nur 78 Minuten gingen mehr als 6000 Bomben nieder.
  • 20. - 21.04.1945 Einmarsch sowjetischer Truppen
  • 1947 Dem Potsdamer Abkommen folgend wurden die Bunkeranlagen nach der Demontage der technischen Ausrüstungen 1947 gesprengt (Amt 500, Maybach I und II und der größte Teil des Luftschutztürme), um sie für eine weitere militärische Nutzung unbrauchbar zu machen.
  • März 1953 Räumung der Wohnungen und Geschäfte ostwärts der Bahnlinie und Sperrung der F 96 als Durchgangsstraße. Umsiedelung von etwa 800 Wünsdorfern. In Wünsdorf wird das Oberkommando der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte stationiert.
  • 1957 Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges erinnert sich das Oberkomando der GSSD der nicht geglückten Sprennung des Zeppelin-Bunkers. Nachdem das Grundwasser abgepumpt, die Sprengstellen notdürftig geflickt, nicht benötigte Räume zugemauert und die Wände des Kernbauwerks verstärkt wurden, wird die Kommandozentrale RANET hier eingerichtet.
  • 22.10.1971 Um die Luftsicherheit über der DDR zu garantieren, wird am 22. Oktober 1971 in Wünsdorf die "Vereinigte Hauptzentrale 14" (LUKO) gegründet, die die Flüge der Sowjetarmee, der Nationalen Volksarmee und der Zivilluftfahrt zu koordinieren hat.
  • 1974 Seit 1974 befand sich in Wünsdorf die militärische Luftsicherheitszentrale, in der bis 1990 sowjetische Militärs mit Offizieren der DDR-Armee, ab der deutschen Wiedervereinigung mit Offizieren der Bundesluftwaffe, zusammenarbeiteten.
  • 01.05.1977 Eröffnung des Bahnhofs für sowjetische Militärangehörige (Gleis 16). über einen 1.926 Kilometer langen Schienenweg ist Wünsdorf mit Moskau verbunden. Es verkehrt ein Zug täglich um 09.20 Uhr.
  • 1990 Am 3. Oktober 1990 übernimmt die Bundeswehr das Kommando - sowjetische und Bundeswehroffiziere arbeiten auf sowjetischem Territorium zusammen. Freigabe der ehemaligen Stasi-Objekte in der Seestraße und am Sapherschen Weg für eine gastronomische sowie soziale Nutzung.
  • 08.09.1994 verließ die letzten sowjetischen Solaten Wünsdorf
  • Sepember 1994 Die letzten russischen Militärangehörigen verlassen Wünsdorf. Damit wurde die fast 90-jährige Militärgeschichte beendet. Das 590 Hektar grosse Gelände der ehemaligen Garnison wird vom Land Brandenburg übernommen.
  • Gründung der Entwicklungsgesellschaft Waldstadt Wünsdorf/Zehrensdorf mbH mit dem Auftrag, die Liegenschaften der ehemaligen Garnison zu vermarkten bzw. einer zivilen Nutzung zuzuführen. Das auf dem Areal der Gemarkung Zehrensdorf liegende Garnisonsgelände erhält den Namen Waldstadt. Die Waldstadt ist das größte Konversionsgebiet Deutschlands.
  • 1995 Gründung der ersten Bücherstadt Deutschlands und des Garnisonsmuseum Wünsdorf.


  • In der heutigen Zeit gibt es in diesem tollen Ort tolle Veranstaltungen: z. B. Eine Bunkerführung die täglich stattfindet oder die Antiquar's besuche. Waldstadt ist schon einen Tagesausflug Wert.



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    Buker

    Fotos:
    Jeannette Schöbel





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